

Im Jahre 2009 hat sich Islamic Relief Schweiz dazu verpflichtet Körperprothesen für Gazabewohner zu finanzieren; dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Islamic Relief-Vertretung in Gaza und dem Zentrum für Prothesen durchgeführt. Islamic Relief Schweiz möchte die Behandlungskosten von 1000 Patienten übernehmen, die während des Januar 2009-Konflikts verletzt wurden. Das Zentrum für Prothesen soll Prothesen, die Krankengymnastik sowie die persönliche Betreuung für die Kranken liefern.
Das aktuelle Team wurde mit Arbeit «überflutet», und konnte bei weitem nicht alle Fälle abdecken. Für ein zügiges Durchführen des Projektes mussten zusätzliche Techniker eingestellt werden. Das Zusatz-Team besteht aus:
Begünstigte : Die 1000 Personen die durch dieses Projekt unterstüzt werden sollen unterteilen sich wie folgt:
Aufgrund der Erfahrung aus ähnlichen Projekten wird davon ausgegangen, daß Kinder unter 10 Jahren ca. 50% und Frauen 45% der Begünstigen darstellen werden.
Seit Projektstart wurden folgende Ziele erreicht:
Nida Al Kafarna ist 19 Jahre alt. Er ist einer der Begünstigten unseres Prothesenprojekts. Er lebt in Beit Hanoun, im Norden des Gazastreifens. Er ist der älteste unter den 9 Geschwistern.
"Mein Unfall fand 2008 statt; ich stand mit 2 Freunden und meinem Lehrer als auf uns geschossen wurde. Ich wurde erst zum Al Shifa Krankenhaus, und dann nach Israël transportiert wo man meine sehr schweren Wunden an verschiedenen Körperstellen behandelte. Das schlimmste war als ich erfuhr, daß mein rechtes Bein amputiert wurde.
Als ich nach Hause kam wurde mein Leben sehr kompliziert. Ich konnte nicht allein auskommen. Ich hatte meine Freunde und mein Lehrer verloren, und wusste dazu noch, daß ich nie wieder mein Lieblingsspiel Fußball spielen könnte. Ich fühlte wirklich daß ich behindert war.
Nach einem Jahr und 2 Monaten mit meiner Behinderung, bat mir das Zentrum für Prothesen seine Hilfe an. Ich war überrascht, daß sie meine Situtation kannten. Ich bekam dort eine Prothese, und bekam physische Therapie und Krankengymnastik um wieder gehen zu können.
Jetzt geht es mir gut. Ich komme alleine aus. Ich kann wieder an meine Zukunft denken, und an meine Traüme die ich vor dem Unfall hatte."
