Hunger in Afrika : Es besteht dringender Handlungsbedarf

femme somalienne assise devant sa hutte

Notfall Afrika : Die Lage verschlechtert sich

Der Hunger trifft den Osten Afrikas, vor allem Somalia, Äthiopien, Kenia, Sudan und den Süd Sudan. Seit 2011 und der enormen Mobilisierung der Medien ist die Lage in diesem Gebiet weiterhin prekär. Die wiederkehrenden Dürreperioden erschweren häufig den Zugang zu Wasser und die bewaffneten Konflikte vertreiben tausende von Menschen.

Leider hat sich durch den ausbleibenden Regen im 2016 die Trockenheit ausgedehnt. Die Preise für Wasser und Lebensmittel haben sich mehr als verdoppelt. Ein Grossteil der Bevölkerung hat nicht die Mittel, um für ihre Grundbedürfnisse aufzukommen und droht zu sterben, wenn nichts geschieht.

Hunger : Dringende Bedürfnisse

Allein in Somalia schätzt man die Zahl der Menschen, die humanitäre Hilfe brauchen, auf 6 Millionen und die Kinder die von Unterernährung betroffen sind auf 363 000. Im Süd Sudan riskiert die Hälfte der Bevölkerung dem Hunger ausgesetzt zu sein. Die Lage ist dramatisch und wird kaum in den Medien erwähnt.

In allen Regionen sehen die Familien wie ihr Vieh verendet, ihre Landwirtschaft verkommt… Ihre Lebensgrundlage wird ihnen somit entzogen und lässt sie der Situation hilflos ausgesetzt.

Islamic Relief engagiert sich mehr denn je

Islamic Relief hat in den betroffen Ländern Büros (Sudan, Süd Sudan, Äthiopien, Kenia und Somalia). Unsere Teams führen jedes Jahr mehrere Projekte durch, um die Auswirkungen der Dürre auf die Bevölkerung zu reduzieren. Sie haben sich sofort mobilisiert und aufgrund der erneuten Krise Sofortmassnahmen ergriffen.  Angesichts des Ausmasses der Bedürfnisse sind noch mehr Mittel erforderlich.

Unsere Interventionen beinhalten aktuell die Verteilung von Wasser und Lebensmitteln an die Bevölkerung, aber auch die Erhaltung des Viehs und die Sanierung von Wasserversorgungsanlagen, insbesondere von Wasserspeichern, wenn es denn regnet. Es werden auch Brunnen errichtet, dort wo es nötig ist.

All dies mit dem Ziel mehrere tausend Familien, die Opfer von Hunger und Dürre sind, zu unterstützen.

Um die Aktivitäten auszuweiten ist Ihre Hilfe nötig, damit noch mehr Menschenleben gerettet werden können. Die Zeit drängt. Lassen wir nicht zu, dass sie sterben.

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