Hilft Um Khaled !

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„Hoffentlich werde ich nach Hause zurückkehren können, wenn auch nur für einen Tag.“

Um Khaled wohnte in der Umgebung von Aleppo, eine der vom andauernden syrischen Konflikt am meisten betroffenen Zonen. Auch wenn ihr Haus zerstört wurde und ihre Familie schrecklichen Schwierigkeiten gegenübergestellt wurde, glaubt sie immer noch an die Zukunft und hofft, dass sie einmal nach Hause zurückkehren wird.

„Wir bauten Land an“, erinnert sich Um Khaled über ihr Leben in Abu Adn Dhuhur, nahe Aleppo. „Wir waren von niemandem abhängig. Wir zählten nur auf uns selbst. Unsere Kinder gingen zur Schule, wir hatten ein Auto und jeder sein eigenes Zimmer.“

Die Kämpfe haben ihr Dorf erreicht.

„Das Leben war normal bis zu dem Tag, an dem wahlloses Schiessen begann. Wir sind geflohen und haben uns in unserem Haus versteckt.  Wir wussten, wer auf wen schoss. Als die Situation wieder ruhig wurde, haben wir entdeckt, dass Personen getötet wurden und dass mehrere unserer Nachbarn und ihre Kinder sehr verletzt waren.“

Um Khaled und ihre Familie sind geflohen, während sich die Angriffe auf ihr Dorf fortsetzten.

„Nichts konnten wir von Zuhause mitnehmen, da die Bombardierungen nicht aufhörten. Wir haben alles hinter uns gelassen und sind nur mit den Kleidungen, die wir an hatten, weg gegangen.“

„Manchmal schlafen wir mit leerem Magen.“

Um Khaled und ihre Familie leben nun in einem der zahlreichen Lager in Syrien. Sie hängen von humanitären Organisationen wie Islamic Relief ab, welche ihnen u.a. durch die regelmässige Verteilung von Brot hilft.

„Dank guten Menschen sind wir ernährt. Manchmal schlafen wir mit leerem Magen. Wir haben viele Nächte ohne Nahrung oder Wasser erlebt. Wir haben keine Einkommensquelle ausser Gott, euch (Islamic Relief) und einige grosszügige Personen. Wir haben Angst und schämen uns, da wir uns auf die Gemeinschaft verlassen müssen. Nun beten wir um Geld zum Überleben, anstatt es an Arme zu spenden.“

Wohlwollende Menschen gaben uns einige ihrer Sachen wie Kleidung, Decken und Teppiche, um unser schwieriges Leben weiterführen zu können. Gott bringt uns seine Hilfe“

« Unsere Zelte schützen uns nicht »

Um Khaled und ihre Familie kämpfen, um herauszukommen, denn die Lebensbedingungen in dem Lager sind schwierig.

 „Unsere Zelte schützen uns nicht vor dem Regen und sie halten weder den Wind noch die Feuchtigkeit aus, was Gestank verursacht. Innen können wir den Himmel wegen aller Löcher sehen.

Aufgrund dessen werden meine Enkelkinder krank“.

 „Wenn wir manchmal Geld brauchen, um Arzneimittel oder wesentliche Artikel zu kaufen, schicken wir meine Enkelkinder los, nach Aluminium und Kupfer zu suchen, um diese dann zu verkaufen.

Nach langer und schwieriger Arbeit können wir das, was wir brauchen, kaufen.

„Gewisse Kinder wachen entsetzt auf“

Wir haben davor Angst, wie die Dinge sich entwickeln werden. Unsere Kinder werden ihr Bildungs- und Gesundheitsrecht verlieren, was zu der Zerstörung ihrer Zukunft beiträgt. Gewisse Kinder wachen erschrocken durch Alpträume auf, wegen dem was sie gesehen haben. Und die schockierenden Geschichten, die ihre Freunde und ihre Vertrauten erzählen, verschlimmern die Situation.

Die Grossmutter sagte, dass ihre Enkelkinder psychologische Probleme haben. Ihre Familien können ihnen nicht helfen, und es verschlimmert sich jeden Tag.

 „Ich würde gerne jemanden finden, der uns helfen könnte, unsere Probleme sowie diejenigen dieser Generation zu lösen. Sie leidet unter Angst und Kriegstrauma.“

„Zugang zu Trinkwasser ist besonders ein Problem im Lager“ hat sie uns gesagt. Sie erklärte uns, dass es sehr viele Vertriebene und Lager gibt, was die Wasserverteilung für alle verschlimmert.

Es wird geschätzt, dass es 7,6 Millionen intern Vertriebene in Syrien gibt. Obwohl das syrische Volk diese vier Kriegsjahre widerspiegelt, und noch immer kein Ende in Sicht ist, haben sie die Hoffnung nicht aufgegeben.

« Gott wird uns helfen »

Wir hatten gute Erinnerungen, aber nun haben wir alles verloren. Ich hoffe, einmal in mein Dorf zurückkehren zu können, um mich an gute Gedanken erinnern zu können, auch wenn es nur einen Tag dauert.  Ich würde so gerne mein Dorf mindestens eine Stunde lang wieder sehen können, bevor ich sterbe. Das ist mein grösster Wunsch.“ sagte Um Khaled, auch wenn sie weiss, dass die meisten Häuser, davon ihres, in ihrem Dorf nur noch Trümmer sind.

 „Gott wird sich darum kümmern und uns eine Lösung schicken.“

Islamic Relief bemüht sich in Syrien, um Menschen, die wie Um Khaled alles verloren haben, zu helfen.  Wir unterstützen auch die Flüchtlinge, die Zuflucht in Nachbarländern wie Irak, Jordanien und Libanon gefunden haben.

Der Konflikt beginnt sein 5. Jahr. Islamic Relief braucht Ihre anständige Unterstützung, um immer mehr Leben zu retten.

Es ist nicht zu spät. Unterstützen Sie unsere Projekte !

 Handelt!